26. Januar 2007
all your base are belong to us
Auf dem Dach des Springer-Gebäudes zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Sleek-Magazin zwei Arbeiten im Format 63:5.
Julia Lazarus: vida en otro lado (2005)
Andreas Eberlein: Soil And Green (2000)
8. März 2007
Ulrike Helms
Dranbleiben
Du weißt, dass nichts wirklich Schlimmes passieren kann, denn im Grunde sind wir ok.
29. März 2007
zusammengestellt
von Rebecca Lennon
Video, 3'48
Sheffield 2004
Rose Butler
Platform
Tatjana Marusic
Memory of a Landscape
Der Indianer ist per se unsichtbar – wenn einer da ist, sieht man ihn nicht und sollte man doch mal einen entdecken, ist er bestimmt nicht da!
Videoserie, 5'36/3'10/1'30
Norwegen 2004
Trine Lise Nedreaas
Forget Me Not 1–3
Ach ja, Erich Kästner – Die Sache mit den Klößen:
Kurts Eltern waren ausgegangen.
So wurde endlich angefangen,
Vom ersten bis zum fünften Kloß,
da war noch nichts Besondres los.
Saki Satom
Giving
[tbc]
Das Unheimliche ist das Vertraute am fremden Ort – wie zum Beispiel ein freundlicher, gut gelaunter Berliner. Oder auch ein freundlicher, gut gelaunter Berliner, der in einer Unterführung einer Japanerin Blumen schenkt.
Wenn dann allerdings ein weiterer
gut gelaunter Berliner dazukommt (mit Blume), wird die Sache so unheimlich, dass das Raum-Zeit-Gefüge ins Wanken gerät.
Richard T. Walker
Successive Inconceivable Events
I mean, I think you're really beautiful and quite amazing and yet, I don't know… There's a lack of some sort of connection.
Video, 6'51 / 8'56
Berlin 2000 /2004
Susanne Schuricht
Finalklein / Linebirds
19. April 2007
Jacob Tækker
Emotional Landscape
“Did you ever, ever notice, the kind of thoughts I got…”
Nachdem er sich in den vergangenen Jahren schon zum soundsovielten Mal selbst begegnet war, spürte er plötzlich direkt hinter sich auf der Rückbank des Wagens, den ganzen übel atmigen, psychotischen Verdrängungskloß. Ein Monstrum aus Haaren, Organen, offener Haut und finsterem Blick. Klar, dachte er, „Auto“ heisst schließlich nicht umsonst „Selbst“. Beim Blick in den Rückspiegel erwartete er insofern ein lichteres Schieben im Raum hinter der Angst.
Jacob Tækker
Parking Lot Limbo
Jacob Tækker
Satellite
21. Juni 2007
variations on a theme –
performing (with) music
zusammengestellt
von Anke Hoffmann
Video, 2'50''
Braunschweig 2001
Oliver Blomeier
in my studio (recording my studio)
A spiral line of 2 KM, scratched in the studio floor, forming a record, defining a
dancefloor.
Julien Collieux
Internationale Concert
The workers hymn The Internationale – performed with whistles by a group of people walking on a pattern drawn on the street functioning as the choreography of rhythms.
Erik Bünger
Variations on a theme by Casey & Finch
The piece is based on the idea of – with a nine-man-band – recreating the sound of a CD getting stuck. The chorus line of the disco tune 'That’s the way I like it' has been chopped up into short fragments, the order of the fragments rearranged and the result written out as a score.
discoteca flaming star & François Boué
Aladlona 2 (I love you green)
In Aladlona (I love you green) DFS brings a “bellydance-piece” onto the stage. musicians and dancers pollinate a bellydance-instrumental into a noiserockpiece with pop lyrics. Un-preparation, half-preparation and improvisation in dance and in music are interweaved collage-like with an arrangement of oriental instrumentals. The performance longs for excessive intemperateness and the undermining of hierarchies. A de-exoticized space where pleasure could be found.
Iain Forsythe & Jane Pollard
File under Sacred Music
File under Sacred Music re-enacts the infamous video documenting of a live performance by The Cramps for the patients at Napa Mental Institute, California, on 13th June 1978.
Videoserie, 30x 2'50''
Wien 2003
Oliver Hangl
Lover's Walk
(in 30 easy versions)
Lovers’ Walk is based on a short S8-trickfilm which was originally shot together with Hungarian artist Andrea Gergely in 1998. The film shows a young man in a park playing his guitar. Oliver Hangl commissioned 30 Austrian and international musicians each to compose an exclusive soundtrack for the film. From Pop to Rock across Electrofluff to Jazz and Modern Classics and all that‘s missing here …
12. Juli 2007
Eske Schlüters
True to You
Sind Natur und Liebe zitierbar, diese angeblich ersten und letzten Gründe des Echten und Originalen? Wer wollte sich das schlechthin Einmalige in der Doppelung verstellt vorstellen, wo es sich, so gesehen, gegen seine eigene Idee verwenden lassen müsste? Wenn wir aber Worte der Liebe und Bilder der Natur suchen, stellt sich uns selten etwas anderes als Popkultur, Kunst, Literatur und Werbung vor Augen.
Eske Schlüters
Vanished into thin Air
24. August 2007
Live Video-Performance
Foto: Hydros
Ron & Safy
The Wonderful World of Ron and Safy #2
Wenn er dann glaubt, glücklich alles gesehen zu haben, springt ihm jedoch unversehens wieder etwas ins Auge, was ihm zuvor entgangen war. Immer treiben ihn seine Phantasie, seine diskrete Neugier und die Vorliebe fürs Große im Kleinen in wahrhaft abenteuerliche Denkspiralen und Selbstgespräche, und damit in schwindelerregende Perspektiven, als enthielte jeder Punkt die Unendlichkeit.
Klappentext zu Italo Calvino: Herr Palomar
27. September 2007
Julia Kissina
Dead Artists Society
Mit der Kunst nimmt es leider nie ein Ende – nicht einmal mit dem Tod. Schenken wir diesen Videos glauben, dann wird im Jenseits eifrig weiter gemalt, geformt und – metaphysisch sehr bedenklich – weiter geschöpft. Ja, man trifft sich sogar zu Ausstellungen in Galerien. Andererseits werden ja allenthalben allerorten Galerien gegründet, warum dann nicht im Himmel oder in der Hölle?
Marcus Herse
Let's Go Exorcism
The Clash hat es vorgemacht: wer seine Entscheidung von Strophe zu Strophe hinauszieht, hat längst schon eine gefällt – für die Irrelevanz derselben. Should I stay or should I go? Mach das Licht aus, wenn Du gehst (und dreh' Dich nicht um)!
6. Dezember 2007
all your base are belong to us #2
Auf dem Dach des Springer-Gebäudes zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Sleek-Magazin zwei Arbeiten im Format 63:5.
Mikomikona: Ornament und Versprechen (2007)
Marc Aschenbrenner: Nori Gold (2004)