20. Januar 2005

mit Henriette Müller und Chris Guse

Knut Klaßen

come to blackforest college

Die im November 2004 in Baiersbronn (Schwarzwald) entstandene 15 minütige Produktion, an der Henriette Müller und Chris Guse als Darsteller mitwirken, ist Werbung und Einladung für das blackforest college.
Das College befindet sich in einem Schwarzwaldhaus – hier werden ab Sommer 2005 teachings für Architekten und Grafiker, Designer und Künstler, Regisseure und Schauspieler stattfinden. Ziel ist, Merkmale und Kennzeichen der teilnehmenden Disziplinen darzustellen, Zusammenhänge zu beschreiben und Sachverhalte zu bestimmen.
Die Arbeit am blackforest college wird in einen Lehrfilm münden.
17. Februar 2005

Schnitt: Marc Aschenbrenner

Sven Temper

Chucho

24. März 2005

mit Kathi Angerer

Jan Speckenbach

Haiku


mit Ariane Sept
Kamera: Knut Klaßen
Support: Ralph Gabriel

Marc Aschenbrenner

im Grün

14. April 2005

Video, 43'
Berlin 2005

Rekolonisation

Stück in Privatwohnungen

Missverständnis von Albert Camus. Es handelt von der Kürze des Wegs zum Glück und seiner schwierigen Begehbarkeit. Jede vorhandene Einrichtung, auch jeder Ordnungszustand einer Wohnung ist für unser Stück die ideale Ausstattung. Zuschauer sind die Wohnungsbesitzer und eingeladene Freunde und Nachbarn. Die fünf Schauspieler sehen die Räume bei jeder Vorstellung zum ersten Mal. Der Film zeigt Ausschnitte der Aufführung in 13 Hamburger Privatwohnungen, dem Asylbewerberheim Bergedorf und der Mission.
27. Mai 2005

zusammengestellt
von Saul Judd

Videodoku, 30'
Frankfurt 2004

Sascha Pohle

German Indian

German Indian ist ein dokumentarischer Film. Ein Portrait eines Hobby Indianers, namens Gerhard Fischer, aus Riesa bei Dresden. Schon seit über 40 Jahren geht er seinem Hobby nach – seit den 60-ern in der ehemaligen DDR bis heute.

16mm auf Video, 5'
Frankfurt 2002

Sunah Choi

Taichi City

In dem Video werden typische Nicht-Orte Frankfurts einem Mann gegenübergestellt, der Taichi Übungen ausführt. In dem Video treffen klischeehafte Elemente aus verschiedenen Kulturen aufeinander. Nichts scheint zueinander zu passen, und doch lässt sich vermuten, dass sich hinter diesen absurden Konstellation eine eigene Logik verbirgt.

Video, 11'
Frankfurt 2004

Gregor Maria Schubert

Ball of Fame

Minigolfer geben sich längst nicht so distinguiert wie die Golfszene, pflegen aber ähnliche und doch ganz andere Rituale. Im Zentrum ihrer taktischen Überlegungen steht der Ball. Vom Turbo 7 zum Euro 01 über den Deutschmann 83 – Hauptsache, die Bälle sind rund. Eine innige körperliche Beziehung zu den Kugeln des Ruhms ist notwendig, damit der perfekte Schlag zu As gelingen kann. Ein Kurzfilm über die Leidenschaft des Minigolfens.

René Petit

Der Traum des sanften Hackmesser

Bernd erwacht eines Nachts aus einem wirren Traum, in dem er durch einen Kometen auf die Erde gelangt. In der Gestalt eines Hackmessers findet er sich vor einer unheimlich erscheinenden Villa wieder, die sich auf einer grünen Wiese befindet...
Sich nach der tieferen Bedeutung dieses Traumes fragend greift er zu seinem Hörer und wählt die Nummer seines Freundes Haiku. Jedoch schläft dieser, und so kann Bernd seinem Mitteilungsbedürfnis lediglich dadurch Abhilfe leisten, dass er den Anrufbeantworter des Freundes bespricht.
23. Juni 2005

#3

#5

Klaus Jörres

#3, #5

Ohne Rückschluss auf eine vorhandene Raumsituation zu geben, zeigt die Kamera, wie Jörres sich in den viel zu engen und unbequemen Bildraum hinein quetscht, um uns aus seinem Videogehäuse heraus mitzuteilen, worauf es bei der Kunst so ankommt...

Manuel Graw

Shulmantonioni

Manuel Graw arbeitet mit den Medien Computeranimation, Installation und Video. In Shulmantonioni rekonstruiert er modernistische, vom Architekturfotografen Julius Shulman dokumentierte Innenräume der case study houses und greift dabei auf Antonionis Zabriskie Point zurück: zeitlupenartig explodieren Möbel, Mauern und Fensterscheiben.
Graw, Jahrgang 1978, lebt in Düsseldorf.

Video, 4'
Berlin 2005

Jen Liu

Dawn of The Alpha Genesis

In ihrem Video spielt Jen Liu mit den technisch-optimistischen Architektur-Visionen der Moderne. Im Stil von 80er-Jahre Videospiel-Konsolen animiert, ist es die Aufgabe ihrer characters Mies van der Rohe, Adolf Loos und Buckminster Fuller, Städte zu zerstören.
21. Juli 2005

Halina Kliem

Jane


Halina Kliem

A Chance to Cut Is a Chance to Cure

The lady in red is dancing with me
There's nobody here
It's just you and me
It's where I wanna be
But I hardly know this beauty by my side
I'll never forget the way you look tonight.

Halina Kliem

Blue

18. August 2005

Live Video-Performance

Safy Etiel

Giants of Rock

22. September 2005

Videos
USA 1973-77

Willoughby Sharp

Rare Works from
Willoughby Sharp's Video Vaults

Selections from Early Video Performances
(1973-1974)

Art on Video: Five Video Pioneers
Acconci/Serra/Sharp/Sonnier/Wegman
(1976-77)
29. Oktober 2005

TV Produktion
Litauen

CAC TV

Every program is a pilot.

Every program is the final episode.

Das litauische CAC TV ist das wohl weltweit einzige von Künstlern produzierte Fernsehprogramm, das in wöchentlicher Folge ein eigenes Programm im kommerziellen Fernsehen sendet.
Aus Anlass des Besuchs von CAC TV wird zuviel.TV eine Auswahl aus seinem Videoprogramm mit den Künstlern Marc Aschenbrenner, Safy Etiel, Knut Klaßen, Stefan Panhans und Jan Speckenbach präsentieren.
24. November 2005

Marc Aschenbrenner

Zweite Sonne

Wenn die Motoren schließlich ganz abgestellt sind, wird Flug zur Schwebung. Ohne das Dröhnen der Maschinen ist es wieder zu spüren:
Wir haben Druck auf den Ohren.
15. Dezember 2005

Video, 5'30''
Hamburg 2005

Stefan Panhans

Sieben bis zehn Millionen

lieber herr eberlein,
wie mir herr hoelzelchen mitteilte soll ich ihnen schon einmal ein still aus meinem millionenfilm zukommen lassen, den sie am 15ten in ihrem videoinstitut vorführen möchten.
sehr gern es hängt unten dran und der hoezlchen wollte sich irgendwas lustiges textmäßig dazu ausdenken, also was antihermeneutisches oder so. das gefiel mir gut, dass er das vorschlug und falls er etwas erfunden hat und zu papier (ähm) gebracht hat, sollte er mirs doch gern mal schicken zum daraufschauen und besprechen. wo ist er denn überhaupt – er kündigte an, nach bonn zu fliegen, was will er denn dort?

es grüßt recht herzlich aus dem fernen hamburgensien, herr fuchs

Video-Trilogie, 15'
USA 2000-01

Kora Jünger & Synne Bull

ESL

Von NTSC nach PAL, von Thanks Giving bis Christmas, von Hamburg an die Bucht von San Francisco. ESL von Synne Bull und Kora Jünger führt in drei Episoden von der Innenseite eines Truthahns über eine Flugshow der US Navy bis zum frisch eröffneten IKEA in San Francisco. Absurd alltäglich wie ein Ausflug mit dem Herzblatthubschrauber: Drinnen gelbe Taschen, draußen blaue! ESL ist English as a Second Language.